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Studentenaustausch

 

Deutsch-Amerikanisches Studentenaustausch-Programm


Dies ist das größte Programm des Verbandes Deutsch-Amerikanischer Clubs (VDAC) und hat im Laufe seines Bestehens das Ziel unserer Organisation, die Förderung der Verständigung und die Pflege der Freundschaft zwischen Deutschen und Amerikanern in ganz besonderer Weise verwirklicht. Seit dem Abbau der NATO-Truppen und der damit verbundenen Reduzierung amerikanischer Präsenz in Deutschland hat der Studentenaustausch - zusammen mit der Jugendarbeit - für die Ziele des Verbandes eine noch größere Bedeutung erlangt. Kennenlernen und gegenseitiges Verständnis sind kaum besser zu erreichen als durch Studium und Leben im anderen Land.

Der Deutsch-Amerikanische Frauenclub (DAFC) Heidelberg unterstützt das Programm seines Dachverbandes VDAC finanziell und praktisch durch ehrenamtliche Mitarbeit von Mitgliedern.

Die finanziellen Mittel werden aus den Pfennigbasarerlösen bereitgestellt.

Der GAWC vergibt jährlich ein Stipendium für einen oder zwei Studenten aus Heidelberg und Umgebung, um in den USA studieren zu können. Ferner unterstützt der GAWC jährlich einen amerikanischen Austauschstudenten, indem er diesem unter anderem in Heidelberg ein möbliertes Zimmer zur Verfügung stellt.

 

Ansprechpartner vor Ort: Ulla Steinbrenner-Müller

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Der Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs vergibt Stipendien für einen 10-monatigen Studienaufenthalt
in den USA für 2018/2019 (ausgenommen Medizin- und Jurastudium).

 

 

Studentenaustausch - Presse

Ein Jahr kostenlos im Ausland studieren (Artikel vom 12.05.2016 in der RNZ als pdf-Datei)

Ein Jahr im Ausland studieren (Artikel vom 6.6.2014 in der RNZ als pdf-Datei)

Ein Jahr kostenlos in den Staaten studieren (Artikel vom 4.7.2013 in der RNZ als pdf-Datei)

 

 

Studentenaustausch – Erfahrungsberichte

 

Ein Kurzbericht von unserem Austauschstudent Thorsten Benz, Okt. 2015

Liebe Damen,
ich schreibe aus dem immer noch recht warmen Newark, Delaware. Meine ersten zwei Monate sind fast schon vorüber und ich habe mich sehr gut eingelebt. Das Zusammenleben mit Jacqueline funktioniert hervorragend (das ist wahre Deutsch-Amerikanische Freundschaft!) und ich konnte schon sehr viele Kontakte und Freundschaften knüpfen. Neben dem Studium an der University of Delaware (welches übrigens um einiges zeitintensiver, wenn auch ein weniger anspruchsvoller als in Heidelberg ist!), versuche ich die meiste Zeit zu nutzen, um die USA zu bereisen. Hier in Newark gibt es viel zu erleben, wie die wöchentlichen Footballspiele und das Oktoberfest des Sängerbundes, welches das bisherige Highlight meines Aufenthaltes war!
Ich hoffe, es geht Ihnen allen gut im fernen Deutschland!
Ich bin unglaublich dankbar für das Jahr, das ich hier verbringen darf und werde Sie weiterhin auf dem Laufenden halten!

Viele Grüße, Thorsten

 

 

Mein Austauschjahr in Deutschland: 2014-2015

von Jacqueline Mattie


Während des letzten Jahres meines Lebens habe ich so viel erlebt, dass es nicht möglich ist, alle diese unglaublichen Erfahrungen in einem kurzen Bericht zusammenzufassen. In einem Jahr habe ich zum Beispiel zahllose Freundschaften geschlossen und bin um die Welt gereist. Ich habe mein Deutsch unglaublich verbessert und habe so viele anregende Leute kennengelernt, die meine Leben in der besten Art beeinflusst haben. Von diesen Erlebnissen habe ich alles aufgenommen. Ich bin sehr dankbar, diese wundervolle Chance in meinem Leben gehabt zu haben und möchte dem Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs und dem Deutsch-Amerikanischen Frauenklub Heidelberg vielmals danken, dass sie mir diese Möglichkeit gaben, hier zu sein, und dass sie mich während dieser Zeit so unglaublich viel unterstützt haben.

Ich lebte 2014 – 2015 für ein Austauschjahr in Heidelberg und studierte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Als Studentin mit dem Fach „Deutsch als Fremdsprache“ war mein Ziel am Anfang ziemlich einfach: ich musste mein Deutsch verbessern. Ich dachte, wenn ich dieses Ziel erreichen könnte, dann wäre ich mit diesem Austauschjahr erfolgreich. Was ich nicht erwarten konnte war, dass es noch viel mehr Wissenswertes gab - außer, eine gute Studentin zu sein. Ich hatte realisiert, dass es für mich, während ich Deutsch lernte, noch viel mehr Interessantes gab, was ich erfahren wollte. Das habe ich geschafft! Durch meine vielen Reisen habe ich Europa gesehen. Ich habe den Weihnachtsmarkt in Brüssel besucht und den Sand in Spanien gefühlt. Ich habe die Seejungfrau in Kopenhagen berührt und die Ruinen in Rom bewundert. Ich habe die Sonne in Griechenland genossen und bin durch die Kanäle in Amsterdam gegangen. Diese Liste ist nur eine kurze Aufzeichnung, um aufzuzeigen, wie viele Möglichkeiten es gibt, um in Europa zu reisen. Bald habe ich auch verstanden, dass mein Leben sich verändert hat, also nicht mehr das ist, was es einmal war.

Außerdem habe ich mich selbst besser kennengelernt und dadurch kann ich nun auch alle meine Fähigkeiten besser einschätzen. Ich hatte den Mut, ein Jahr im Ausland allein zu wohnen. Diese Erfahrung hat mich zu einem starken Menschen gemacht. Ich werde immer meine Erfahrungen, die ich hier in Deutschland gemacht habe, bei mir haben. Ich fühle mich so glücklich, dass ich es durch das Austauschjahr in Deutschland geschafft habe, alleine zu wohnen. Mein nächstes Ziel wird sein, mehr Zeit in Deutschland zu verbringen, und ich hoffe, dass ich das schaffen kann!


Jacqueline Mattie

 

 

Mein Austauschjahr in Deutschland 2013/2014

 

Ich wusste nicht womit und wie ich zu schreiben beginnen sollte. Mein Austauschjahr in Heidelberg war so voll mit Erlebnissen und neuen Erfahrungen.

Aber plötzlich haben mir meine vier besten Freundinnen aus Heidelberg ein Foto geschickt. Ich war gerade bei ihnen zum letzten Mal und musste mich verabschieden. Wir haben Karten gespielt und ich habe eine Karte versehentlich liegen lassen. Die Karte war eine „4.“ Die Nachricht sagte: „Du hast eine Karte hier gelassen. Es ist eine „4“ wie die vier Freunde, wir sind die vier Freunde hier und wir vermissen Dich.“

Jetzt weiß ich wie ich anfangen soll.

Diese Karte, die auch meine Lieblingszahl ist, symbolisiert, dass ich Deutschland verlassen muss aber ich lasse einen Teil von mir zurück. Ich werde niemals in meinem Leben vergessen, wie wunderschön mein Aufenthalt war. Ich bin dafür sehr dankbar, dass ich dieses Land besuchen konnte. Dies war hauptsächlich durch den DAFC und dessen Großzügigkeit möglich. Ohne die Unterstützung des DAFCs, hätte ich diese Chance nicht bekommen. Aber der DAFC hat mir nicht nur das Stipendium gegeben, sondern mir auch ermöglicht, dass ich andere Städte und Leute, Deutsche sowie Amerikaner, kennenlernen konnte. Jedes Seminar hat uns viel geboten. Es war schön andere Amerikaner kennenzulernen, die ähnliches erlebt haben, sowie neue Deutsche. Ich freue mich, dass ich an diesem tollen Austauschprogramm teilnehmen durfte und nach Deutschland reisen konnte.

Ich kann nicht erklären wie hilfreich der Frauen Club war. Der Heidelberger Frauen Club hat nicht nur für mein Zimmer bezahlt, mein Studium an der Heidelberger Uni ermöglicht. Ich hatte die Möglichkeit bei vielen Veranstaltungen dabei zu sein.

Das hat mich sehr gefreut. Vor allem beim Pfennigbasar zu helfen.

Am Anfang konnte ich fast kein Deutsch. Aber während des vergangenen Semesters habe ich drei Biologie Kurse auf Deutsch besucht. Am Ende des Semesters habe ich versucht, eine Prüfung abzulegen, die entscheidet ob ich genug Deutsch für die Zulassung an einer Deutschen Uni bekäme. Zu meiner Überraschung und Freude, habe ich diese Prüfung erfolgreich bestanden. Dieser Fortschritt hat mich sehr gefreut. Ich weiß noch nicht ob ich zurück nach Deutschland kommen möchte, um meinen Masters zu machen. Aber die Möglichtkeit steht offen.

Die Freundschaften, die ich geschlossen habe, spielten eine große Rolle in meiner angenehmen Zeit in Heidelberg. Zusammen sind wir gereist, haben gekocht, und haben die schöne Stadt genossen. Besonders im Frühling war Heidelberg mit der Sonne gesegnet, deswegen haben wir viel Zeit am Neckar verbracht. Ich glaube die Neckarwiese ist zu meinem Lieblingsplatz in Heidelberg geworden.

In den USA habe ich ein Auto aber näturlich hatte ich in Deutschland keins. Ich musste mich an die öffentlichen Verkehrsmitel gewöhnen. Das war am Anfang schwierig und manchmal ärgerlich. Aber mit der Zeit habe ich fast alle Linien und Abfahrtszeiten des Verkehrs kennengelernt. Dies ist eines der Dinge, die ich gelernt habe - wie man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann und wie schön Fahrrad fahren sein kann.

Eine ganz wichtige Erfahrung habe ich ausserdem gemacht.

Ich habe auch mich selbst besser kennengelernt. Ich bin für diese Chance sehr dankbar. Ich habe meine „4“ zurückgelassen sowie einen Teil meines Herzens.

Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren.“ Dies werde ich immer wieder sagen können.

 

Aubrey Toole

 

Berichte der zurückgekehrten Austauschstudentinnen 2013

 

My second semester at the University of Cincinnati, Ohio

By Fenja Steermann

Thinking back to my time at UC, I don’t even know where to begin talking about how wonderful it was! I really enjoyed the first semester, but the following Spring Semester was, without a doubt, the icing on the cake. Friendships grew much stronger, my own confidence as a teacher surprised even myself, and the feeling of really belonging was constantly present.

Starting off with my coursework, I must say that it was highly more demanding than in the Fall Semester. However, I learned so much that my effort was absolutely worth it! Just like last semester, I appreciated the small class sizes, since everyone got to fully engage in discussions and just had to be prepared and keep up with the coursework. The professors were very open-minded and never treated us as if we were beneath them, thus creating a comfortable yet challenging work atmosphere.

At this point, I would like to say how welcoming and helpful the whole German Department was. From day one, everyone made me feel so comfortable that it did not take me long to adjust to the new environment at all. Everyone was friendly and really easy to get along with! I learned a lot and enjoyed every day I spent there – exactly the way it should be!

Continuing my work as a teaching assistant was, professional-wise, the best experience I could have had. Just like the semester before, I had amazing students, 30 in total. Most of them were hard working and appreciated me being pretty lenient in return. I did not have to be strict about everything, simply because I had their respect anyways. Working as a German TA in the U.S. as a native is a gift! Almost everything comes naturally and the students love you just because you are German. Also, my own confidence and time management and preparation skills that I gained during the Fall Semester really paid off during this past semester. Last but not least, my salary as a TA not only covered all my living expenses but gave me the opportunity to travel, as well. Thanks to this program, money issues were never of any concern for me.

When it comes to spending my free time, Michelle and Katie (two other graduate students at the German Department) and the UC Bearcats were on the top of my list. We went to so many basketball and, later in the semester, baseball games that I actually stopped counting at some point. Michelle and Katie really became amazing friends that I want to keep forever!

My year as a VDAC exchange student in Cincinnati was, for sure, the most exciting time of my life so far and I am extremely happy to have made that step of experiencing a new life, part of the world, and – maybe most importantly – part of me. Being all by myself, and yet surrounded by great people who were always there for me, made me realize what I can do. I got to know myself as someone who blends in easily in a department of the American university system, someone who can handle a lot of stress, someone who likes to take responsibility for 30+ students, and loves teaching them – very good to know since I am studying towards my teaching degree. My VDAC year gave me new knowledge, memories, and friends that I will cherish for the rest of my life. I really feel like I have grown so much due to the support of this program that I can only encourage everyone to not be intimidated by being on their own in a foreign country – you will do just fine, and, even better: you will love it!

Mein Austauschjahr 2012/2013 am Concordia College: It’s a great year to be a Cobber

von Sandra Schmidt

Am Concordia College in Moorhead, einem kleinen Liberal Arts College im Nordwesten von Minnesota, ist nicht nur das Maskottchen, ein Maiskolben, außergewöhnlich. In dieser Gemeinschaft von „Cobbers“ hatte ich immer das Gefühl, mehr als nur eine Matrikelnummer zu sein. Vielmehr konnte ich feststellen, dass ich und jeder andere Student als individuelle Persönlichkeit wahrgenommen und in seinen eigenen Stärken, Interessen und Zielen durch Dozenten, Kommilitonen, Kurse, Clubs und Campus-Initiativen gefördert, gefordert und geprägt wurden. Ich profitierte von kleinen Kursen, dem engen Kontakt mit engagierten Dozenten und einer lebendigen Atmosphäre, die mich ermutigte, aus der notorischen „comfort zone“ auszubrechen und neues auszuprobieren. Trotz oder gerade wegen meines Hauptfachs Politik belegte ich Chinesisch-und Geschichtskurse, leitete einen deutschen Kaffeeklatsch, trat der Lacrosse-Mannschaft bei und baute ehrenamtlich ein Haus für eine Familie in Florida. Ich ging zum Unterricht bei -30°C, feierte statt hitzefrei dafür schneefrei ebenso wie mein erstes Homecoming und Thanksgiving. Dieser Ort, der sich ein bisschen wie „in the middle of nowhere“ und zugleich wie mein zweites Zuhause anfühlt, ist etwas ganz besonderes und ich hätte mir kein besseres College für mein Austauschjahr in den USA wünschen können. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, haben nicht nur mein Studium, sondern mich auch persönlich bereichert. Die Menschen am Concordia College sind nicht nur „Minnesota-nice“, sondern auch aufgeschlossen für andere Kulturen, hilfsbereit und inspirierend. Nicht zuletzt kam ich in den Genuss eines sehr großzügigen Stipendiums, das mir nicht nur die Studiengebühren erließ, sondern auch ein Apartment auf dem Campus stellte und monatliche Ausgaben, z.B. für Unterrichtsmaterial, deckte. Eine Bewerbung beim VDAC lohnt sich deshalb in jedem Fall, insbesondere, wenn dabei letztendlich ein Jahr am Concordia College herausspringt.